Jahresrückblick 2015 zur Frankfurter Planungs- und Wohnungspolitik

Frankfurt SkylineAuch im Jahr 2015 konnten wir in Frankfurt in der Wohnungs- und Planungspolitik wichtige Weichenstellungen für eine nachhaltige und soziale Stadtentwicklung vornehmen. Über einige der wichtigsten Punkte möchten wir berichten:

 

 

Neues Wohnbauland-Entwicklungsprogramm vorgelegt

Eine neues Wohnbauland-Entwicklungsprogramm ist vorgelegt worden. Es zeigt Areale für mehr als 50 Wohnungen auf, die noch entwickelt werden können. Insgesamt konnte ein Potenzial von Gesamtpotenzial von 30.270 Wohneinheiten aufgezeigt werden. Hinzu komen noch Flächen für kleinere Baumaßnahmen, die nocheinmal rund 10.000 Wohnungen ausmachen dürften. http://bit.ly/232bKlW

 

Rekordzahlen beim Wohnungsbau

Auch die Baugenehmigungen und Baufertigstellungen von Wohnungen weisen wieder Rekordwerte auf und lassen frankfurt damit detschlandweit auf einem Spitzenplatz stehen. http://bit.ly/202zDaS

 

Schwund an Sozialwohnungen drastisch gebremst

In Frankfurt haben wir das Abschmelzen der Sozialwohnungsbestände erheblich abgebremst. Während in den 1990er Jahren im Schnitt mehr als 2.500 Wohnungen jährlich aus der Sozialbindung fielen, hat sich die Entwicklung in den 2000er Jahren bereits auf unter 1.000 jährlich abgeschwächt. In den Jahren 2013 und 2014 waren es dann im Schnitt lediglich noch jeweils etwa 160 Wohnungen. Nun kann es in absehbarer Zeit das erste Mal seit Langem gelingen, dass die absolute Zahl der geförderten Wohnungen in Frankfurt wieder steigt. http://bit.ly/1PuaNZZ

 

Gewaltiges Bauprogramm der ABG

Die ABG Frankfurt Holding will 6.618 Wohnungen bis zum Jahr 2020 errichten, 2533 davon gefördert. Das entspricht einem Anteil von mehr als 38 Prozent. Insgesamt werden gut 2,1 Milliarden Euro durch die städtische Gesellschaft in den Wohnungsneubau investiert. Alle Gebäude werden im Passivhausstandard errichtet. http://bit.ly/1SQu25p

 

Ben-Gurion-Ring in Förderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen

Die Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm bietet nun die Chance, die Siedlung städtebaulich zu erneuern, sozial zu stabilisieren, für die Entwicklung der lokalen Ökonomie zu öffnen und die Grundlagen für einen lebenswerteren Stadtteil mit eigener Identität zu legen. http://bit.ly/232d2xv

 

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst zieht auf den Kulturcampus

Für die Musikhoschule konnte ein Standort gefunden und die Finanzierung für den neubaugesichert werden. Eine wegweisende Entscheidung für den Kulturcampus und für Frankfurt. http://bit.ly/1J5qJFs

 

Frankfurt bekommt ein nachhaltiges Gewerbegebiet

In Frankfurt soll die Chance genutzt werden, ein Gewerbegebiet nachhaltig und somit zukunftsfähig zu entwickeln. Um das vielseitige Anforderungsprofil ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Kriterien mit Blick auf eine konkrete Standortentwicklung realistisch bewerten zu können, ist mit einer Machbarkeitsstudie zur Entwicklung eines nachhaltigen Gewerbegebietes ein entsprechender Handlungsrahmen erarbeitet worden. Deren Ergebnisse werden nun umgesetzt. http://bit.ly/1TY7jT8

 

Zahlreiche weitere Informationen zum Beispiel über die Milieuschutzsatzung Bockenheim, die Gedenkstätte an der Großmarkthalle das Museum Of Modern Electronic Music, über das erfolgreiche Förderprogramm für Kreative, das Integrierte Stadtentwicklungskonzept findes hier in meinem Weblog.

Comment

  1. Margit Greichgauer

    Sehr geehrter Herr Cunitz,

    Ihr Einsatz für me hr bezahlbaren Wohnraum in Frankfurt ist sehr lobenswert. Ich verfolge Ihre Arbeit mit großm Interesse.
    Ich vermiusse jedoch auch einen Einsatz für Bauwillige privaten Bauherren welche ein Grundstück besitzen und seit Jahrzehnten bauwillig sind.
    Es wäre schön wenn die Bauplanung auch ein offenes Ohr für diese Gruppe zeigen würde. Auch das bringt Entlastung für den Wohnungsmarkt.Kleine Steine erzeugen auch ein Gebirge und die Individualtität von Frankfurt bleibt an einzelnen Orten der Stadt erhalten.

Leave a Comment

  • You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>