Gedenkstätte GroßmarkthalleMit dem Beschluss der Bau- und Finanzierungsvorlage hat der Magistrat der Stadt am Freitag, 20. Dezember, den Weg für den zweiten Bauabschnitt der Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle freigemacht. In den Jahren 1941 bis 1945 wurden an diesem Ort mehr als 10.000 jüdische Bürger versammelt und in die Konzentrationslager abtransportiert. Der erste Abschnitt befindet sich bereits im Bau und wird im Frühjahr 2014 vollendet. Er umfasst die Rampe und den historischen Kellerraum der Großmarkthalle auf dem Gelände der Europäischen Zentralbank (EZB), den öffentlichen Weg von der Sonnemannstraße bis zum Stellwerk sowie das Gleisfeld. Der zweite Bauabschnitt umfasst die Sanierung des Stellwerks sowie Abriss und Neubau der Fußgängerbrücke. Er beginnt – vorbehaltlich der Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung – nach Abschluss der vorhergegangenen Baustellen. Die Grundlage bildet das Konzept des Architekturbüros KatzKaiser. Es ist geplant, zeitgleich mit dem Umzug der EZB die Gedenkstätte der Öffentlichkeit zu übergeben.

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