Studie sieht 15,6 Prozent der Frankfurter von Armut bedroht – Zusätzlicher Ansporn, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen

Wohnungsbau auf dem Riedberg15,6 Prozent der Frankfurter sind von Armut bedroht. Das geht aus dem aktuellen Armutsbericht 2012 des Paritätischen Gesamtverbands hervor, der gestern vorgestellt wurde. Damit findet sich Frankfurt im bundesweiten Vergleich im Mittelfeld und liegt nur minimal über dem Bundesschnitt von 15,1 Prozent. Spitzenreiter ist Leipzig mit 25 Prozent, aber unter anderem liegen auch Bremen, Berlin, Köln und Hannover vor Frankfurt. Dennoch müsse man das Ergebnis ernst nehmen, da sich die Armutsgefährdungsquote für Frankfurt im Jahr 2011 von 13,8 auf 15,6 Prozent erhöht habe. Die Kosten für das Grundbedürfnis Wohnen dürfen nicht die Ursache für Armut sein. Deshalb ist diese Studie ein zusätzlicher Ansporn für den Magistrat, mehr geförderten Wohnraum zu schaffen.

Pressemitteilung

Berichterstattung FNP, Journal Frankfurt

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