Wohnraumversorgung als regionale Aufgabe

Frankfurt erfährt ein starkes Wachstum, dass auch in den nächsten Jahren weiter anhalten wird. Schon jetzt gibt es Nutzungskonflikte, die sich aus einem teilweise sehr engen Nebeneinander von Wohnen und Gewerbe ergeben.Wohnstadt und Wirtschaftsstandort stehen hier in einem Spannungsverhältnis. Störfallbetriebe, aber auch andere Faktoren, wie zum Beispiel Fluglärm, schränken die bebaubaren Wohnflächen weiter ein. Auch die Anforderungen an das Stadtklima, an ökologische Belange und an das Erholungsbedürfnis der Einwohner setzen dem Wachstum notwendige Grenzen.

Langfristig kann dies nur bedeuten, dass nicht der gesamte Flächenbedarf, der sich aus dem Wachstum für Frankfurt abzeichnet, auch in Frankfurt gedeckt werden kann. Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet müssen sich als eine Wachstumsregion begreifen und entsprechend danach handeln. Die gemeinsame Entwicklung von Wohn- und Gewerbeflächen, ebenso wie von Grünräumen ist in Zukunft notwendig. Frankfurt als Wohnstandort zu stärken, bedeutet also, klipp und klar, regional zu handeln.

Pressberichterstattung FAZ + Kommentar

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